miteinander lernen - voneinander lernen
Zu meiner Person

Hunde begleiteten immer schon mein Leben in meiner Familie,
doch nach dem Tod meiner Hündin Paddy im Jahre 2002,
beschloss ich, keinen Hund mehr aufzunehmen,
um den grossen Schmerz der Trennung
nicht mehr erleiden zu müssen.

Schon nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass ein Leben
ohne Hunde für mich nicht in Frage kommt.
Um in Kontakt mit Hunden zu bleiben, entschied ich mich,
in ein nahe liegendes Tierheim zu gehen um dort meine Hilfe
als ehrenamtliche Mitarbeiterin anzubieten.

Es wurden daraus sehr intensive 6 Jahre.
Mir wurde sehr bald klar, sich für das Arbeiten im Tierschutz
zu entscheiden, heisst, sehr viel Traurigkeit und Enttäuschung
zu sehen, bei Menschen aber vor allem bei den Hunden
aber auch sehr viel Glück und Freude
mit den Tierheim-Hunden erleben zu dürfen.
Es gibt so viele Möglichkeiten, mit geringem Aufwand Hunde
aus ihrem tristen Tierheim-Alltag "raus zu holen",
sie eine Zeit lang vergessen zu lassen, was ihnen widerfahren ist.
Sie glücklich und zufrieden zu sehen, wenn man sich mit ihnen
liebevoll beschäftigt und einfühlsam mit ihnen umgeht.

Wie konnte es auch anders kommen, ich entdeckte eine
Podenco-Mischlingshündin mit dem Namen Marina,
es war Liebe auf den ersten Blick auf beiden Seiten.

Sie zog bei uns ein, aus Marina wurde Dina.


Mit Dina waren wir das erste mal auf einem, der weit verbreiteten
Hundeplätze. Die Erfahrungen, die wir dort machten
waren alles andere als lehrreich;
zumindest nicht, wie man einen Hund erzieht;
nach meiner Auffassung.
Von 'auf die Leine treten', damit sich der Hund sehr zügig
auf das Kommando "Platz" hinlegt,
über den 'Leinenruck' bis der Hund den Boden
unter den Füssen verliert,
bis hin zum 'sich gemeinsam mit dem Übungsleiter
auf den Hund knien' um ihn gefügig zu machen;
es war alles dabei.

Und trotzdem gingen wir weiterhin mit unserer Dina auf
diesen Hundeplatz.
Wir verweigerten jedoch die Ausführung dieser
Starkzwang-Methoden. Ohne Leinenruck, ohne Gebrüll und ohne
körperliche Gewalteinwirkung auf Dina,
meisterten wir gemeinsam die Begleithundeprüfung,
die für uns Menschen ja so wichtig war
und wir wurden Tagesbeste.

Ich erzähle das nicht weil ich stolz darauf bin,
nein, im Gegenteil,
das hätten wir unserer Hündin ersparen sollen.


Kein Wunder dachte ich, dass es so viele
Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden gab,
die auf einem Hundeplatz wie diesem erzogen wurden.
Erziehung nach solchen Starkzwang-Methoden,
die auf psychischen und physischen Druck aufbauen,
da kann nichts "Gutes dabei rauskommen".

Nie zuvor waren wir mit einem unserer Hunde auf einem
Hundeplatz und alle Hunde waren allg. ausgedrückt, liebe,
zufriedene, lebenslustig Hunde die eigentlich nie Probleme hatten.

Ich hörte von animal learn, kaufte mir ein Buch von animal learn
und erkannte, dass das genau meinen Vorstellungen vom Umgang
mit Hunden entsprach.
Ich wollte mehr darüber wissen, um möglichst vielen Menschen
weiterzugeben was ich gelernt habe.
Sie zum Umdenken zu bewegen, das war mein Ziel.

Also begann ich 2004 die Hundetrainerausbildung
bei animal learn in Bernau/Chiemsee,
die ich 2006 erfolgreich abschloss.

Schon während meiner Ausbildung bei animal learn
eröffnete ich im Jahr 2005 "EIN STARKES TEAM"
mit meiner Philosophie:


miteinander lernen - voneinander lernen.